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Mittwoch, Februar 22, 2012
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Tuning

Tuning

Dienstag, den 21. Februar 2012 um 12:04 Uhr

Audi RS4 Avant 2012

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...der rasende Kindergartenexpress

Was haben die Fans und Liebhaber des Vorgänger RS4 Avant geduldig ausharren müssen ehe Audi sich endlich dazu besonnen hat, den A4 Avant wieder in seiner heißesten Variante zu präsentieren. Nun ist es endlich soweit. Mit bekannter V8 Power aus dem RS5 Coupé geht es nun auch im Avant flott ums Eck. Der 4,2 Liter Achtzylinder leistet satte 331 kW (450 PS) und bringt den Ingolstädter in nur 4,7 Sekunden von 0 auf 100. Der Top Speed endet bei 250 km/h, optional gibt es aber eine Freischaltung bis 280 km/h. Um der ganzen Kraft Paroli bieten zu können, arbeiten hinter den schicken 19 Zöllern Hochleistungsbremsen im sogenannten "Wave-Design".

Der in matter Aluminiumoptik gehaltene Rahmen fasst den sechseckigen Singelframe-Grill ein, dessen Rauten Gitter-Einsatz in Anthrazit gehalten wurde. Die keilförmigen Scheinwerfer werden vom LED Tagfahrlicht nochmal besser in Szene gesetzt. Insgesamt ging der RS4 Avant im Gegensatz zum A4 Avant um 20 Millimeter in die Länge und 24 mm in die Breite, was ihm einen markanten und unverwechselbaren Auftritt bescheren soll. Aus dem Heck wummert auf Wunsch eine brummige Sportabgasanlage mit schwarzen Blenden. Der Innenraum wurde mit feinsten Materialien aus Karbon und Leder ausgestattet.

Der im ungarischen Werk Györ von Hand montierte FSI Motor soll sich dabei im Schnitt mit unter 11 Litern auf 100 km begnügen. Nach den Erfahrungen mit dem RS5 wird aber für diesen Verbrauch wohl eine Feder auf dem Gaspedal benötigt. Das maximale Drehmoment von 430 Nm bringt der RS4 Avant dank quattro spielerisch auf die Straße. Bis zu 70 Prozent können nach vorne und bis zu 85 nach hinten transferiert werden. Standardmäßig wird der RS4 Avant mit einer heckbetonten 40:60 Abstimmung fortbewegt. Dazu sorgt das serienmäßige Siebengang DSG Getriebe für ein ruckfreies und vor allem schnelles vorankommen.

Geschaltet wird automatisch oder manuell über Schaltwippen am Lenkrad. Über das serienmäßige Audi Drive Select System, lässt sich die Kennlinie der Lenkung, der S-Tronic und der Drosselklappe, zwischen den Modi Comfort, Auto und Dynamic umschalten. Im Dynamic Programm fährt die brummige Abgasanlage dann zu Höchstleistungen auf und kommentiert das Fahrgeschehen mit ohrenfreundlichen Zwischengasstößen. Das aufwendig konstruierte Fahrwerk besteht zu großen Teilen aus Aluminium. Gegenüber dem A4 Avant liegt der RS satte 20 mm tiefer auf der Straße. Wer dazu noch das Sportfahrwerk plus mit Dynamic Ride Control (DRC) ordert, profitiert von der in drei Stufen regelbaren Dämpfungsabstimmung. So macht die Fahrt zum Kindergarten auch dem Chauffeur Spaß. Wir sind gespannt auf die ersten Fahreindrücke.

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Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 12:23 Uhr

Mercedes C 63 AMG Coupé Austria Edition

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...nur für Österreich

In sportlicher Höchstform und mit exklusiven Ausstattungsmerkmalen aufgewertet, präsentiert sich das limitierte Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé Austria Edition. Für den kraftvollen Vortrieb sorgt dabei der 6,2 Liter große V8-Motor mit kräftigen 457 PS. So vereinen sich extra für die Österreicher Performance und Emotionen zu wahrer Stärke mit neuen Akzenten insbesondere im Innenraum. Das Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé Austria Edition ist in Österreich ab 110.515 Euro erhältlich.

 

Design: Der Ausdruck von purer Leistungsbereitschaft

Beeindruckend sportlich zeigt sich das Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé. Sämtliche AMG-spezifischen Design-Merkmale verbinden sich mit den klassischen Coupé-Proportionen. Der kompakte Zweitürer fasziniert mit einer niedrigen Silhouette, einer kraftvollen Schulter und einer schmalen C- Säule. Stilistisch prägend sind zudem die kurzen Überhänge, die lange Motorhaube, die stark geneigte Frontscheibe und das lang gestreckte Dach.

Ins Auge fallen die deutlich gepfeilte Frontpartie mit der AMG-Frontschürze und eine in hochglänzendem Schwarz lackierte untere Querstrebe sowie die Motorhaube mit Powerdomes. Von der Seite betrachtet, prägen breite Frontkotflügel die dynamisch gezeichneten Schwellerverkleidungen. Dazu kommen für die „Austria Edition“ mattschwarze AMG-Leichtmetallräder, die mit den für das Sondermodell erhältlichen Lackierungen in „Feueropal“, „Diamantweiß“ oder „Designo Nachtschwarz Magno“ bestens harmonieren.

Am Heck machen darüber hinaus die bekannte, muskulöse AMG-Heckschürze mit einem markanten schwarzen Diffusoreinsatz und drei ausgeprägten Diffusorfinnen sowie die beiden verchromten Doppelendrohre der AMG-Sportabgasanlage auf sich aufmerksam, die den Sound bekanntlich lautstark entlässt.

Interieur: Mit Leder und Alcantara bis ins Detail durchdacht

Nach dem Öffnen der Tür empfängt das C 63 AMG Coupé Austria Edition seine Passagiere mit feinen Veredelungen im Detail. So prägt das luxuriöse Interieur des Sondermodells hochwertiges, schwarzes Designo-Leder mit roten Kontrastziernähten. Die Passagiere nehmen auf AMG-Sportsitzen Platz, deren Kopfstützen vorne das berühmte Apfelbaum-Logo von AMG in Anlehnung an das Stadtwappen von Affalterbach, dem Sitz von Mercedes-AMG prägen. Rote Kontrastnähte zieren derweil die Sportsitze.

Der Fahrer steuert über das AMG-Sportlenkrad mit Aluminium-Schaltpaddles, das in der C 63 AMG Coupé Austria Edition mit schwarzem Alcantara und rotem Leder bezogen wurden und ebenfalls rote Kontrastnähte aufweist. Hochwertige Zierelemente in Aluminium schmücken das Sondermodell, während die Instrumententafel und die Türbrüstungsseiten durch schwarzes Leder mit roten Kontrastziernähten bestechen.

In schwarzem Alcantara hielten die Macher ebenso den Wählhebel, der darüber hinaus eine nummerierte „Austria Edition“-Plakette trägt. Auf den Sonderstatus weist ebenfalls eine spezielle Plakette auf der Instrumententafel hin. Die Maßnahmen runden rot beleuchtete Einstiegsleisten ab.

Antrieb: Für brachiale Leistungsschübe geschaffen

Für den kraftvollen Vortrieb im Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé Austria Edition sorgt der bekannte V8-Motor mit einer Höchstleistung von 457 PS bei 6.800 U/min und einem maximalen Drehmoment von 600 Nm, die bei 5.000 U/min anliegen. Damit beschleunigt das Coupé in nur 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht so eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Der Einsatz des AMG-Speedshift-MCT-7-Gang-Sportgetriebes mit serienmäßigem „Controlled Efficiency“-Fahrprogramm und eine neue Lenkhilfepumpe reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Im Durchschnitt soll das C 63 AMG Coupé 12,0 Liter pro 100 Kilometer konsumieren (CO2-Ausstoß 280 g/km). Einen wesentlichen Anteil daran hat auch das „Controlled Efficiency“-Fahrprogramm „C“: Mithilfe betont früher und komfortabler Hochschaltvorgänge, möglichst niedriger Motordrehzahlen sowie einer „weichen“ Gaspedalkennlinie unterstützt das Sportgetriebe den Fahrer beim Erzielen geringer Verbrauchswerte.

Gleichzeitig fasziniert die von Mercedes-AMG exklusiv eingesetzte Kraftübertragung durch ihre begeisternde Dynamik: Die Fahrprogramme „S“, „S+“ und „M“ verstärken die Agilität spürbar und sind mittels eines vom SLS AMG bekannten Getriebedrehschalters anwählbar. Kürzere Schaltzeiten und höhere Motordrehzahlen sorgen für höchste Emotionalität. In „S“, „S+“ und „M“ ist auch die Zwischengasfunktion aktiv, die den Fahrspaß weiter steigert. Gerade einmal 100 Millisekunden dauern die Schaltvorgänge in den Programmen „S+“ und „M“. Mit der „Race Start“-Funktion kann der Fahrer das maximale Beschleunigungspotenzial ausloten.

Wem das nicht reicht: Mit dem auf Wunsch lieferbaren AMG-Performance-Package leistet das Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé sogar satte 487 PS. So verbessert sich beispielsweise die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Verantwortlich für die Leistungssteigerung um 30 PS ist der Technologietransfer vom SLS AMG. Schmiedekolben, Pleuel und die Leichtbaukurbelwelle stammen vom Hightech-Antrieb des Flügeltürers.

Die um drei Kilogramm leichteren Komponenten sorgen für eine reduzierte Massenträgheit und lassen den Achtzylinder-Saugmotor noch agiler ansprechen und hochdrehen. Das AMG-Performance-Package lässt sich optisch unter anderem am titangrau lackierten Schaltsaugrohr unter der Motorhaube, an der AMG-Hochleistungs-Bremsanlage mit vorderen Verbundbremsscheiben und rot lackierten Bremssätteln rundum sowie an einer Carbon-Abrisskante auf dem Heckdeckel identifizieren.

Spezifisches Sportfahrwerk für Top-Dynamik und Fahrkomfort

Nicht nur Motor und Kraftübertragung prägen die Dynamik des C 63 AMG Coupé, auch das Sportfahrwerk und die Hochleistungsbremsanlage tragen einen wesentlichen Teil dazu bei. Abweichend vom Serienfahrwerk verfügt das AMG-Topmodell über eine eigenständige Dreilenker-Vorderachse, eine verstärkte Raumlenker-Hinterachse und eine größere Spurweite rundum.

Die steifere Elastokinematik, die eigenständige Achskinematik mit mehr negativem Sturz rundum und Stabilisatoren mit größerem Querschnitt führen zu mehr Agilität und höheren Querbeschleunigungen. Spezifisch angepasste Feder- und Dämpferraten optimierten sowohl das Ansprechverhalten der Federung als auch den Abrollkomfort.

Einen optimierten Fahrbahnkontakt ermöglicht die AMG-Sport-Parameterlenkung mit direkter Übersetzung, die zum agilen und direkten Charakter wesentlich beiträgt. Als ideale Ergänzung erweist sich das 3-Stufen-ESPÒ: das elektronische Stabilitätsprogramm erlaubt drei individuelle Regelstrategien auf Knopfdruck. Über den ESPÒ-Taster in der Mittelkonsole kann der Fahrer zwischen den Stufen „ESP On“, „ESP Sport“ und „ESP Off“ wählen. Die Hochleistungsbremsanlage verfügt über rundum innen belüftete und perforierte Scheiben.

Mit zahlreichen Fahrassistenz-Systemen von der Müdigkeitserkennung „Attention Assist“ bis zur Abstandsregelung „Distronic Plus“ unterstützt und schützt das Mercedes-Benz C 63 AMG Coupé seine Fahrer umfassend. Die Assistenz-Systeme sind vom Flaggschiff S-Klasse bekannt und basieren auf modernster Radar-, Kamera- und Sensortechnik.

Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 10:44 Uhr

TIKT Corvette ZR1 Triple X

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... Sie will nur eins - brachialen Fahrspaß

Einen Extrem-Sportler stellt zweifellos die Chevrolet Corvette C6 ZR1 dar, die sich mit ihren 647 PS und 810 Nm Drehmoment keine Blöße gibt. Dennoch nicht genug Power? TIKT aus dem bayerischen Stephanskirchen verwandeln die Corvette ZR1 in ein 769 PS starkes Geschoss mit atemberaubenden 970 Nm Drehmoment. Ihr neuer Name: ZR1 Triple X; denn sie wurde für alle Bereiche verbessert: Landstraße, Autobahn und Rennstrecke. Das Ziel: brachialer Fahrspaß.

Um diese Kraftorgie zu ermöglichen, unterzog TIKT dem 6,2 Liter großen V8-Motor einer umfangreichen Doping-Kur. Zuerst wurde mittels geänderter Zylinderköpfe, Nockenwellen, verstärkten Ventilfedern, einer geänderten Kompressorübersetzung, einer größeren Drosselklappe und einer komplett geänderten Abgasseite an der Leistungsschraube gedreht. Anschließend passten die Macher die Motorsteuerung an die Modifikationen an.

Aber was bringt die beste Power, wenn diese nicht standfest ist? Um zu vermeiden, dass das Triebwerk frühzeitig sein Leben aushaucht, sorgte TIKT im nächsten Schritt für eine stabile Anpassung des PS - und Drehmoment-Massivs durch einen Nachschliff und ein Feintuning der Ventilsitze. Ein noch größerer Eingriff erfolgte im Kühlsystem, das nun dank diverser Spezialumbauten bis zu vier Mal so viel kühlendes Nass durch das Aggregat des Supersportlers fördert.

Zudem wurden die Kühler verkapselt und in Kombination mit einer neuen Frontschürze verbaut. Klingt simpel, bewirkt aber durch die gezielte Luftführung zur Seite, dass ein aerodynamischer Vorteil entsteht. Auch optisch wirkt die TIKT Corvette ZR1 Triple durch die neu gestaltete Front mit größeren Lufteinlässen deutlich aggressiver.

Die neuen Performance-Daten der getunten Corvette ZR1 gab TIKT leider nicht bekannt. Doch serienmäßig spurtet der US-amerikanische Supersportwagen bereits mit 646 PS und 810 Nm in nur 3,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100, während die Spitze bei elektronisch abgeregelten 330 km/h liegt.

Aufgrund der zusätzlichen Power von 122 PS und 160 Nm mehr Drehmoment sollte die ZR1 Triple X noch durchzugskräftiger zu Werke gehen und seine Insassen regelrecht in die Sitze pressen. Um den Anpressdruck bei derart hohen Geschwindigkeiten zu verbessern, verbaut TIKT einen mächtigen Carbon-Heckflügel. Diese Corvette ist ziemlich brutal. Da könnte der Fahrer beim kräftigen Druck auf das Gaspedal einen Hang zur Anarchie verspüren.

Um die Fahrwerks-Kinematik nicht negativ zu beeinflussen und gleichzeitig die Performance auf dem Asphalt zu erhöhen, behielt TIKT die Blattfedern an der Hinterachse bei und fertigte neue Radträger, die das Geschoss ohne Tieferlegung ca. 30 Millimeter näher an den Asphalt brachten. Zusammen mit einem neuen Fahrwerks-Setup - bestehend aus neuen Renndämpfern - kam die Corvette ZR1 Triple X insgesamt rund 50 Millimeter näher an die Straße, auf welcher das gewaltige Aggregat die Leistung jetzt noch besser in Vortrieb umsetzen kann.

Besseren Grip erzielt die TIKT Corvette ZR1 Triple X durch die leichten „Zerra Ultralight Evo 2“-Räder, die mit ihren fünf markanten Speichen außerdem weitere Akzente setzen. Um die brachiale Leistung in Zaum halten zu können, bedarf es standfester Bremsen, die in passender Dimension hinter den ultraleichten Alu-Felgen einen Platz fanden.

Montag, den 09. Januar 2012 um 04:49 Uhr

Ford Mustang Shelby GT500 2013

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...Jetzt der weltweit stärkste Großserien-V8

Für das Modelljahr 2013 nahm sich Ford offenbar jede Menge vor. Highlight: Im Shelby GT500 strampeln jetzt 659 PS um die Wette. Damit und mit gewaltigen 813 Nm Drehmoment ist das legendäre Pony Car von Ford der stärkste Großserien-Pkw mit V8-Motor der Welt und zeigt somit Boliden wie Mercedes SLS AMG lässig die Hinterhufe. Die Steigerung von knapp 560 PS und 700 Nm des bisherigen Modells ermöglichte vor allem der von 5,4 auf 5,8 Liter gewachsene Hubraum. Das Spitzentempo des neuen Shelby GT500 soll laut Ford bei über 200 mph (322 km/h) liegen.

Ford legte sich für den jüngsten Shelby GT500 richtig ins Zeug und verbesserte praktische jede wichtige Komponente - von Antriebsstrang, Bremsen und Schaltung bis hin zum Fahrwerk. An der äußeren Erscheinung änderte sich indes relativ wenig, abgesehen vom Downforce-getriebenen neuen Frontgrill-Design mit einem aggressiv wirkenden Leitflügel und einem neuen Vierfach-Auspuff. Ebenfalls neu ist das Felgen-Design für die 19-Zöller vorne und 20-Zöller hinten.

Ein Performance-Package mit elektronisch einstellbaren Bilstein-Dämpfern und Torsen-Differenzial, das der Kunde zusammen mit dem bereits bekannten Rennstrecken-Paket ordern kann, gibt es optional. Das Track-Package für die Rennstrecke umfasst einen weiteren Ölkühler, Differentialkühler und einen Kühler für das Getriebe, um die entsprechenden Komponenten vor einer Überhitzung zu schützen und damit die Langstreckentauglichkeit beim extremen Einsatz zu verbessern.

Laut Jost Capito, weltweiter Direktor für Sportwagen und Motorsportentwicklung, trieb Ford sämtliche Rennsport-Disziplinen wie den Null-auf-Hundert-Spurt, die Top-Speed, schnelle Rundenzeiten oder den Viertelmeile-Sprint auf die Spitze und behielt dabei dennoch die Bedürfnisse der Alltagsfahrer im Auge.

Die 659 PS und 813 Nm des Shelby GT500 vom Jahrgang 2013 müssen lediglich mit 1.746 Kilogramm Fahrzeuggewicht fertig werden. Auf praktisch allen erdenklichen Ebenen kitzelten die Ingenieure zusätzliche Pferdestärken heraus. Dazu gehören: ein neuer Kompressor, überarbeitete Zylinderköpfe, schärfere Nockenwellen, eine Antriebswelle aus Carbon und eine stärkere Kupplung.

Der neue, effizientere Kompressor presst deutlich mehr Luft durch den Motor. Auch das Kühlsystem wurde wesentlich überarbeitet, um mit der gesteigerten Power Schritt halten zu können. Die Kapazität des Ladeluftkühlers stieg um 36 Prozent. Das neue Sechsgang-Getriebe statteten die Macher mit neuen Übersetzungsverhältnissen aus, auch Lager und Gehäuse wurden dem gestiegenen Drehmoment angepasst.

Eine neue Launch-Control erlaubt es dem Fahrer, die gewünschte Drehzahl je nach Reifentemperatur, Straßenbelag und anderen Konditionen festzulegen. Das System kommuniziert dabei sowohl mit dem Motor-Management als auch mit der Traktionskontrolle des Shelby GT500.

Den Fahrer unterstützt bei der ungezügelten Performance „AdvanceTrac“, die Stabilitätskontrolle von Ford. Im „On“-Modus kommt das System dem Alltagseinsatz entgegen, passt die Performance im „Sport“-Modus jedoch dem puren Fahreinsatz an. Optional lässt sich die Stabilitätskontrolle ausschalten

Aerodynamische Verbesserungen dienen vor allem dem höheren Abtrieb, um die mögliche Performance zu verbessern und die gesteigerte Kraft möglichst ohne Reibungsverluste auf den Asphalt zu bringen. Neben den Abtriebswerten optimierten die Techniker gleichzeitig die durch den Fahrtwind mögliche Kühlung. Die aerodynamische Effizienz des jüngsten GT500 erhöhte sich gegenüber dem Vorgängermodell um ein Drittel.

Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 04:50 Uhr

Hamann Guardian Evo Porsche Cayenne Turbo

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...Kraftpaket mit Gänsehaut

Als Kraftpaket setzte der veredelte Porsche Cayenne Turbo von Hamann ein deutliches Statement. Nun nahm der renommierte Tuner den Sport-SUV erneut unter seine Fittiche und schuf den Hamann Guardian Evo, der neben seinen mächtigen 550 PS durch ein markantes Designer-Outfit in voller Breite und pure Angriffslust besticht und damit zum echten Blickfang wird, während der Motor-Sound für Gänsehaut sorgen soll.

Die Haute Couture für den bulligen Porsche-SUV besteht aus einer weitaus sportlicheren Frontschürze mit größeren Kühllufteinlässen. Integrierte zusätzliche Tagfahrlichter sowie runde Fern- und Nebelscheinwerfern in LED-Technik erhöhen derweil die aktive Sicherheit. Eine extraleichte Carbon-Motorhaube sorgt durch den geschlitzten Powerdome für eine optimale Entlüftung des Frontmotors.

Seine starke maskuline Note erhält der Hamann Guardian Evo durch die seitlichen Kotflügelverbreiterungen und ebenso voluminösen Seitenschweller, welche die Serienkarosserie an der Vorderachse um beeindruckende 12 Zentimeter und an der Hinterachse um 16 Zentimeter verbreitern. Die modifizierte Heckschürze mit integriertem Diffusor rundet den souveränen Auftritt ab und schafft Platz für die neu angeordneten, mittig angebrachten Endrohre der klangvollen Sportauspuffanlage.

Bei diesem selbstbewussten Designer-Outfit gehört eine Leistungssteigerung zur Pflichtkür. Nach dem Eingriff von Hamann steigt die Power des 4,8 Liter großen V8-Biturbo-Motors auf 550 PS, die bei 6.100 U/min anliegen. Darüber hinaus wächst das Drehmoment auf bärenstarke 770 Nm zwischen 2.300 - 4.600 U/min. Der stämmige Porsche spurtet in nur 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Für die Doping-Kur verantwortlich zeichnen unter anderem ein neuer Sportendtopf, Sportkatalysatoren, Sportluftfilter und ein optimiertes Motorkennfeld.

Um die gewaltige Kraft des Hamann Guardian Evo zu zügeln, verbaut der Tuner eine üppig dimensionierte, in Kooperation mit MOV´IT entwickelte Keramik-Sportbremsanlage. Bremsscheiben mit den Maßen 420 x 40 Millimeter vorne und 380 x 32 Millimeter hinten werden von den vorderen Sechs- und hinteren Vier- Kolbenanlagen in die Zange genommen.

Als maximale Rad-/Reifenkombination empfiehlt Hamann seine ultraleichte, einteilige Schmiedefelge „Unique Forged“ in mächtigen 11 x 23 Zoll, die mit „Dunlop Sport Maxx“-Reifen im Format 315/25 bestückt ist. Die maskuline Erscheinung lässt sich mit Fahrwerkskomponenten verfeinern. Speziell für die Luftfederung des Cayennes entwickelte Hamann ein Sportmodul, das die Serienfunktionen erweitert und damit den Hamann Guardian Evo um bis zu 35 Millimeter absenkt.

Für das edle Interieur kommen bei Hamann nur hochwertige Materialien zum Einsatz. Ziernähte auf der Armaturentafel und den Sitzen setzen optische Akzente und vollenden den exklusiven Gesamteindruck der Komplettlederausstattung. Besonders griffig präsentiert sich das ergonomisch neu gestaltete Airbag-Lenkrad. In Sichtcarbon gefertigte Komponenten veredeln zu guter Letzt die Armaturen und die Mittelkonsolen.

Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 04:46 Uhr

Honda CR-Z iCF Mugen...

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...Die Taschenrakete geht in Serie

Endlich wird dem Honda CR-Z Sport Coupé die richtige Dosis Power eingehaucht. Die europäische Division von Mugen in Großbritannien zeigte es anhand eines Concept Cars in Form einer markanten Taschenrakete, die im Sommer 2011 für viel Aufsehen sorgte. Honda UK wird nun den von Haus- und Hof-Tuner Mugen gestalteten Hybrid-Sportler in Serie bringen. Nicht nur irgendwie, sondern mit richtig Power. Sein Name: Honda CR-Z iCF Mugen.

Für den Vortrieb des kleinen Hybrid-Sportlers sorgen der bekannte 1.5-Liter-Benziner und das Parallel-Hybridsystem IMA (Integrated Motor Assist), die zusammen auf einen Power-Output von 175 PS kommen. Das sind 41 Prozent mehr als die Standard-Version, die nur auf 124 PS kommt.

Das signifikante Power-Plus wirkt sich ebenfalls auf die Performance aus: In nur 6,1 Sekunden wird der Honda CR-Z iCF Mugen von 0 auf Tempo 100 spurten, ergo 3,8 Sekunden schneller als die normale Variante. Die Höchstgeschwindigkeit soll derweil von 200 km/h auf rund 210 km/h steigen. Zum Vergleich: der VW Golf GTI benötigt 6,9 Sekunden für den klassischen Sprint auf Tempo 100, ist aber bis zu 240 km/h schnell.

Für die kräftige Leistungssteigerung des Honda CR-Z iCF Mugen verantwortlich zeichnen unter anderem ein neues Luftansaugsystem, ein Ladeluftkühler und ein modifiziertes Steuergerät. Zum Verbrauch machte Honda noch keine Angaben. Der herkömmliche Honda CR-Z besticht durch einen niedrigen Durchschnittskonsum von nur 5,0 Litern pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 117 g/km).

Markant, eckig, kantig und eine dynamische Ausstrahlung sind die Attribute dieses kleinen Flitzers. Die geschärfte Mugen-Version zeigt dies auch ganz klar nach außen. So verbauten die Macher eine neue Front, die angriffslustiger wirkt. Neue Seitenschweller schärfen an der Seite den selbstbewussten Auftritt, während ein Heckflügel die Maßnahmen abrundet.

Bereits ab Frühjahr 2012 soll der Honda CR-Z iCF Mugen auf den Markt kommen. Leider gibt es noch einen kleinen Haken: der Hybrid-Sportler wird erst einmal nur in Großbritannien erhältlich sein. Die Preise sollen bei etwa 24.000 Britischen Pfund liegen, was aktuell rund 28.800 Euro entspricht.

Freitag, den 30. Dezember 2011 um 04:56 Uhr

Senner verleiht Flügel

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...Mercedes-Benz AMG SLS

Der unter der internen Bezeichnung C 197 laufende Mercedes-Benz SLS ist ein Gran-Turismo-Coupé mit Flügeltüren und im Prinzip „nur“ eine logische Weiterführung aus der SL-Klasse. Das Kürzel SLS steht für Sport Leicht Super. Der als Gitterrahmen aus Aluminium ausgeführte Karosserierohbau wiegt gerade einmal knapp über 240 kg.

Wer anders als Benno Senner und sein Team käme auf die Idee, dieses ganz nahe an der Perfektion positionierte Fahrzeug durch Tuning (oder sehr viel zutreffender gesagt: durch Aufwertung) noch verbessern zu wollen? Die SENNER Tuning AG jedenfalls ist weit über die Grenzen vom rhein-hessischen Ingelheim hinaus bekannt für Umbauten der besonderen Art. Der hier präsentierte Mercedes-Benz SLS mit seinem 6,2-Liter-V8 kommt schon serienmäßig mit 420 kW bzw. 571 PS und 650 Nm Drehmoment daher. Allein mittels Kennfeldanpassung sowie durch die sorgfältige Abstimmung des Triebwerkes auf die Abgasanlage wird ein Power-Plus von 26 kW / 35 PS / 40 Nm erzielt. Ein Hochleistungs-Luftfilter-Set sowie die bereits erwähnte Abgasanlage mit Klappensteuerung aus feinstem Edelstahl mit einer zusätzlichen und intelligenten Staudrucküberwachung besorgen den Rest. Wobei der Klappenauspuff einzeln ohne Kennfeldoptimierung ein Leistungsplus von ca. 15PS mit sich bringt.

Für den Kontakt zur Straße zeichnen eigens angefertigte Felgen namens Corniche Vegas mit Edelstahl-Außenblende und Diamant gedrehtem Felgenstern in Hochglanzschwarz aus dem Hause Aerotechnik in den Dimensionen 9x20 Zoll mit 255/30R20 an der VA und 11x20 Zoll mit 285/30R20 an der HA verantwortlich.
In diesem Zusammenhang bedarf ein spezielles KW-Gewindefahrwerk der Variante 3 mit individuell einstellbarer Zug- und Druckstufe und Gewichtsoptimiertem Aluminiumgehäuse der besonderen Erwähnung. Untrügliches Zeichen für die sichere Hand des Fachmannes ist die Installation der Außenspiegel in Carbon. Benno Senner selbst und seine Mannen sind stets bemüht, sich auf das Notwendige zu beschränken, denn „noch mehr“ Tuning würde dem SLS vermutlich eher schaden, doch wer mehr möchte, kann sich sein Individuelles Paket im Hause Senner individuell zusammenstellen lassen.

Die Umbaukosten belaufen sich auf 19.500 Euro inkl. der Gesetzlichen MwSt.

Fotos: Senner Tuning AG

Weitere Informationen gibt es bei:
Senner Tuning AG, Heinrich-Wieland-Straße 11, D-55218 Ingelheim
Telefon: +49 (0) 6132 - 712808
Telefax: +49 (0) 6132 - 712809
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.senner-tuning.de

Freitag, den 30. Dezember 2011 um 04:50 Uhr

Das Kraftpaket steht auf Schmidt Revolution

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Die fünfte Baureihe von Volkswagens Golf kommt im Herbst 2003 in die Verkaufsräume, wird allerdings nur fünf Jahre gebaut, um dann durch den Nachfolger Golf VI ersetzt zu werden. Ein Jahr später, also 2004, legt VW nach und präsentiert den Golf V in der GTI-Version. Unter dem Slogan Mythos GTI soll er an die erste Generation, den Ur-GTI, anknüpfen. Diverse Details außen und innen – wie z.B. ein eigenständiger Kühlergrill mit Wabengitter und rotem Rand, schwarze Seitenschweller, karierte Sitze, Aluminiumeinlagen sowie ein eigenes Tachodesign – werden schlicht „übernommen“.

Der von Hause aus mit munteren 200 PS ausgestattete Golf V GTI wurde einer Softwareoptimierung per STO-Chiptuning unterzogen. Von der Firma Friedrich Motorsport im bayerischen Lichtenfels stammt die 70-mm-Komplettanlage im R32-Design und für das geänderte Ansaugsystem (HFI Air Intake) zeichnet die Firma HG-Motorsport aus Lübeck verantwortlich. Unterm Strich wird mit dem erstmals im Golf V GTI eingesetzten 2.0 TFSI-Motor somit eine Power von 275 PS erzielt. Ferner verfügt der Kraftprotz über einen OEM R32-Heckansatz, ein AP-Gewindefahrwerk sowie ein Kenwood DNX520VBT All-in-One-Navigationssystem. Sämtliche Anbauteile wie Lippe, Schweller und Heckansatz sind selbstverständlich in Wagenfarbe lackiert.

Was aber nutzt alle Kraft, wenn die Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße nicht nach besten Kräften optimiert ist? Und spätestens jetzt kommt die Firma SCHMIDT GmbH aus Bad Segeberg ins Spiel. Der hier präsentierte Golf V GTI ist durchaus standesgemäß mit Schmidt Revolution Gotham 19-Zöllern ausgestattet. Im Einzelnen heißt das: 8,5x19 Zoll ET45 an der Vorderachse und 9x19 Zoll ET45 an der Hinterachse mit rundum 225/35R19 Marangoni M-Power. Als i-Tüpfelchen sind die für die GTI-Version als Sonderanfertigung verbauten Felgen front-foliert.



Fotos: Jordi Miranda

Nähere Informationen zu diesem Fahrzeug und vieles mehr direkt bei:
Schmidt Revolution GmbH
Efeustraße 19
D-23795 Bad Segeberg
Tel. +49 (0)4551-9645-0
Fax +49 (0)4551-92927
www.felge.de
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Freitag, den 16. Dezember 2011 um 04:40 Uhr

Väth V63 Supercharged - 10/10-Fahrtest

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10 Tage, 10.000 km mit 680 PS

Die Möglichkeit ein C63 AMG Coupé Probe zu fahren, bekommt man sicher nicht alle Tage geboten. Wenn ein solches Fahrzeug dann auch noch aus der Manufaktur VÄTH kommt, muss man einfach zuschlagen. So geschehen vor Kurzem. Nachfolgend der Versuch, die dabei gewonnenen Eindrücke zumindest ansatzweise wiederzugeben: Porsche, Lamborghini und Ferrari - der Inbegriff für schnelle Sportwagen.
Aber jetzt lehrt ein C63 AMG Coupé die, mit Überholprestige ausgerüsteten, sportlichen Flachmänner, das Fürchten - der VÄTH V63 Supercharged!

Schon aus den Leistungsdaten wird ersichtlich, dass es sich bei diesem Gefährt um ein Auto mit Kraft im Übermaß handelt. Bei der Fahrzeugabholung bei VÄTH Automobiltechnik in Hösbach bei Aschaffenburg gab es nur ein Kommentar: „Fahr erstmal ’ne Runde, dann sprechen wir uns in 10 Tagen wieder.“ Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen...Na dann … Reinsetzen und Startknopf drücken. Das Biest unter der Motorhaube ist erwacht. Ein V8-Motor mit Kompressor-System und dem faszinierenden Sound zwischen Bollern und Brüllen - da braucht man eben tolerante Nachbarn! Nach dem Tritt auf das Gaspedal ist es wie ein „Ritt auf der Kanonenkugel“ - die C-Klasse springt nach vorne wie ein wildes Tier, das nach 14 Tagen Fastenzeit die erste Mahlzeit visiert.

Wir finden uns also im Cockpit eines C63 AMG Coupés wieder, der von VÄTH zusätzlich einer Leistungskur unterzogenen wurde und jetzt mit unwiderstehlichen 680 PS Leistung, 840 Nm Drehmoment, einer Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in unter 4 Sekunden und einer – Reifenfreigabe vorausgesetzt! – angehobenen Vmax von 335 km/h daherkommt. V63 Supercharged, so der Name des Tuning-Kits, das neben der individuellen Feinabstimmung der Motorelektronik ein Kompressor-System mit VÄTH Wasser-Ladeluftkühlsystem umfasst. Motor- und Getriebeöl werden übrigens mittels einer speziellen Kühlanlage vor einer eventuellen Überhitzung geschützt. Bei dieser Power versteht es sich fast schon von selbst, dass unverzichtbar eine Hochleistungsbremsanlage mit 380-mm-Bremsscheiben an der VA installiert ist. In den Stahlflexleitungen mit TÜV-Gutachten fließt Castrol SRF Rennbremsöl für eine optimale Bremswirkung.
Die Abgasanlage samt ihrer Krümmeranlage besteht aus VA-Edelstahl und der sportliche Endschalldämpfer verfügt selbstverständlich über eine Klappensteuerung.

Ein Sichtcarbon-Front-Spoiler und ein Sichtcarbon-Heckdiffusor mit vergrößerten Finnen verbessern die Aerodynamik bei ebenso sportlicher wie edler Optik. Um die Fahrstabilität (bei hohen Geschwindigkeiten) zu verbessern entwickelte VÄTH Carbon-Kotflügel für die Hinterachse, die eine Verbreiterung der Spur um 80mm ermöglichen. Den Kofferraum ziert eine Zusatzlippe namens Gurney.

Kommen wir zur Verbindung zwischen Auto und Asphalt. Dreiteilige VÄTH-Schmiederäder in 9x20 Zoll mit 255/30-20 an der VA bzw. in 11x20 Zoll mit 295/25-20 an der HA sind die ultimative Grip-Problemlösung.
Spaß macht das Coupé vor allem in Kurven. Dafür gibt es ein Clubsport- Gewindefahrwerk, das Tieferlegungen zwischen 20 und 65 mm erlaubt. Im eingebauten Zustand ist es möglich die Härte und Höhe zu justieren, resultierend im optimalem und sicherem Handling, das trotzdem Komfort bietet.

Optional: Das Sportlenkrad in seiner Leder-Ausführung kann auf Wunsch auch mit Carbon- oder Edelholzapplikationen installiert werden. Die Tachoerweiterung auf 360 km/h ist eben auch VÄTH-Supercharged. Bleiben noch das Carbon-Interieur und der der Veredelung dienende Klavierlack. Höchste Verarbeitungs-Präzision und perfekte Passform sind bei VÄTH eben ein unabdingbares Muss! Eins steht fest, der Fahrer wird beim Aussteigen umgehend von der grauen Realität eingeholt…so wie ich!

Der V63 Supercharged benimmt sich im Stadtverkehr wie ein ganz „normales“ Auto, er schleicht sich leicht grollend von einer Ampel zur nächsten. Auf der Autobahn sieht die Sache schon anders aus, das Fahrzeug verwandelt sich in eine Rennmaschine mit Straßenzulassung, die die eingangs erwähnten Sportwagen genüsslich rechts stehen lässt.
Der Komplett-Umbaupreis (ohne Fahrzeug) ist in dieser Liga eigentlich Nebensache, genannt sei er trotzdem: 64.308 Euro!

Test und Fotos: Jordi Miranda

Mehr Informationen zum umfangreichen VÄTH-Programm gibt es bei:

VÄTH Automobiltechnik GmbH
Aschaffenburger Str. 75
D-63768 Hösbach
Tel. +49-(0)6021-454740
Fax: +49-(0)6021-4547426
www.vaeth.com
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