„Win on sunday, sell on monday“ – nach diesem erfolgversprechenden Motto wird in den USA der extrem teure Motorsport refinanziert. „Denn die Automarke, die bei den amerikanischen Rennserien sonntags nach den Rennen bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen landet, wird schnell zum Publikumsliebling. Gleich am Montag nach dem Rennwochenende rollen hunderte oder sogar tausende zusätzlicher Serienfahrzeuge direkt aus den Showräumen der Autohändler“, erläutert Porsche-Motorsport-Sprecher Oliver Hilger.
Fast 11 400 Leser der Zeitschrift „Sportauto“, so viele wie noch nie, haben „Die sportlichsten Autos 2011“ gewählt. Ganz oben in der Gunst steht Porsche. In 15 Kategorien für Serienfahrzeuge belegten sieben Modelle des Stuttgarter Herstellers den ersten Platz. Ein zweiter und zwei dritte Plätze runden die Erfolgsbilanz für Porsche ab. Neben dem Cayman R siegten der Panamera Turbo und der Boxster S sowie die 911er-Modelle Turbo GTS Cabrio, Carrera GTS Cabrio, GT3 und GT3 RS. Im vergangenen Jahr hatte Porsche drei Kategorie gewonnen.
21, 22, 23 – fertig! Beim Blick auf die Internet-Homepage des Zuffenhausener Sportwagenherstellers Porsche traut man seinen Augen nicht. Bei der Übersicht zum Alltime-Classic-Modell 911 findet man dort sage und schreibe 23 Variationen. Das muss man sich mal vorstellen, 23 verschiedene 911er (intern 997 genannt) – alle aktuell, alle nagelneu, alle anders. Sie heißen Coupé und Cabrio, mal mit S, mal ohne, GTS, GT2, GT3, Targa, Turbo, Speedster und und und.
Sie haben zwischen 345 und 620 PS und kosten zwischen 85 538 Euro und 237 578 Euro. Wir werden jetzt hier nicht alle Derivate aufführen können, aber da müssen Sie unbedingt selber mal nachschauen (www.porsche.com/germany/models/911). Jetzt steht das große Finale der auslaufenden 997-Baureihe vor der Tür, denn das erste Nachfolgemodell, Porsche-Code 991, steht ab dem 15. September 2011 auf der IAA in Frankfurt am Main. Mit dem 23. und letzten Modell, dem GT3 RS 4.0, kommt für die 911-Puristen ein echter, wahrer und ultimativer Porsche auf die Straße. Denn er hat noch mehr Kraft und noch weniger Gewicht, als seine GT3-Vorgänger. Er leistet 368 kW / 500 PS, hat ein Leergewicht von 1360 Kilogramm, ist streng limitiert auf 600 Exemplare und kostet ab 178 596 Euro.
Porsche hat die auf 500 Exemplare limitierte Sonderedition Cayman S Black Edition ab Juli 2011 im Angebot. Die Sonderedition des Mittelmotor-Coupé verfügt über eine noch besserer Performance und besonders umfangreicher Ausstattung.
Angetrieben wird der Cayman S Black Edition von einem 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, dessen Leistung um zehn PS auf 243 kW / 330 PS bei 7400/min (plus 200/min) gesteigert wurde. Das maximale Drehmoment beträgt unverändert 370 Newtonmeter bei 4750/min. Der Preis des Cayman S Black Edition