Die Raubkatze aus Großbritannien schärft ihre Krallen. In das Modelljahr 2012 haben sich alle Jaguar-Typen Gesichtskorrekturen und technische Überarbeitungen gefallen lassen müssen, die einem Ziel dienen: Sie sollen mit ihren Design-Retuschen deutlicher zeigen, was in ihnen an Sportlichkeit und Luxus steckt und damit gleichzeitig das neue Selbstbewusstsein der Briten unterstreichen. Zwei von drei verkauften Jaguar sind XF. Dieser Mittelklasse-Fünfsitzer mit seinem coupéartig in sanfter Rundung in ein hohes Heck abfallendes Dach und dem typischen ovalen Lufteinlass hat also die Aufgabe des rollenden Markenbotschafters übernommen. Sein Gesicht wird mit dem Modelljahrgang 2012 nun dem Flaggschiff Jaguar XJ ähnlicher.
Drei europäische Unternehmen räumten die Preise ab beim Wettbewerb um das „North American Concept Car of the Year“. Jaguar, Lotus und Volkswagen siegten bei dem Designwettbewerb, dessen Jury aus amerikanischen Fachjournalisten besteht.
Jaguar wird den C-X75 bauen. Die Briten hatten auf dem Pariser Salon im vergangenen Jahr eine Studie des Hybrid-Supersportwagens gezeigt. Heute gaben sie in London bekannt, dass sie tatsächlich eine eklusive Kleinserie von 250 Fahrzeugen bauen werden.
Dazu hat das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit dem renommierten britischen Formel-1-Rennstall Williams F1 geschlossen. Die ersten Fahrzeuge sollen Ende 2013 zum Basispreis von rund 800 000 Euro den Besitzer wechseln.